Volkswagen Magazin

BESSER LEBEN

handmade in germany
der California.

Hippies tourten in den ersten Bullis durch die Natur. Heute ist der Volkswagen California der perfekte Begleiter für Freiheitshungrige. Wir schauen hinter die Kulissen.

 Fotos Kai-Uwe Knoth

Es war die Zeit von Peace, freier Liebe und Jesuslatschen. Die Hippies brachen mit dem Establishment und schufen sich ihre eigene Welt. Die Keimzelle der Hippiekultur lag in Kalifornien. Von hier aus traten die Blumenkinder ihren Trip rund um den Globus an – im Volkswagen Bulli. Die knuffige Bus-Ikone, irgendwann gebaut zwischen 1951 und 1979, wurde zum Symbol für Fernweh, Freiheit und Abenteuerlust.

 

In den 80er-Jahren erfuhr dieser „Lebensstil“ seinen größten Boom. Besonders beliebt waren spontane Kurztrips vor allem in das südliche Europa. Diesem Trend trug Volkswagen Rechnung und entwickelte mit dem California eines der bis heute beliebtesten Reisemobile. Vorbild war der auf der Basis des Volkswagen Transporters entwickelte Westfalia Joker. 1988 schlug auf dem Caravansalon in Düsseldorf schlussendlich die Geburtsstunde des California.

Bis 2003 entstand der California in dritter und vierter Generation in Kooperation mit Westfalia und wurde laufend weiterentwickelt. Ab der fünften Generation entschloss sich Volkswagen, die Fertigung des beliebten „Magic Bus“-Nachfolgers selbst in die Hand zu nehmen. Made by Volkswagen ist seit damals die Devise.

 

Seit 2004 findet die Serienproduktion des T5 Camper in Hannover-Limmer statt. Die Beliebtheit des California als „Fluchtauto“ aus dem Alltag manifestierte sich schon bald in der magischen Zahl von 1.000 produzierten Modellen. Heute sind auf knapp 14.000 Quadratmetern ca. 150 Mitarbeiter im Zwei-Schicht-Betrieb damit beschäftigt, die steigende Nachfrage zu befriedigen. 2013 – der California feierte im letzten Jahr sein 25-jähriges Jubiläum – gipfelte dies im 100.000ten verkauften California.

17 stunden.

Die Crew der Fertigung in Hannover besteht aus hochqualifizierten Mitarbeitern, die den Volkswagen California in Handarbeit ausbauen. Trotz aller Finessen, welche im Fahrzeug versteckt sind, beträgt die Fertigungszeit für den Ausbau eines Campers netto nur 17 Stunden.

 

Um den hohen Qualitätsanforderungen gerecht zu werden, hat sich ein äußerst hohes Fertigungsniveau etabliert, das auch in Prüfläufen regelmäßig kontrolliert wird. Die California Fertigung gehört zum Bereich Volkswagen Nutzfahrzeuge, welcher für Fahrzeugumbauten besonders qualifiziert ist.

»Unser Herz schlägt für den California.«

Izmir R. und Oskar M., Werk Hannover-Limmer

Aber nicht nur bei der Auswahl der Mitarbeiter werden Fachkräfte bevorzugt – auch was die Lieferanten betrifft, hat man sich mit Spezialisten zusammengeschlossen. So wird das Herzstück des Campers – der Stauschrank mit Küchenzeile – in einer speziellen Technik aus Aluminium-Verbund gefertigt. Das spart Gewicht und schafft mehr Stauraum. Besonders innovativ ist der Werkstoff Aluwell, der im Innenraum die schweren Spanplatten abgelöst hat. Aluwell ist leichter, stabiler und im Vergleich zum Pressspan sogar besser zu verarbeiten.

Prunkstück des Vielzweckvans ist sein Aufstelldach. Es verleiht dem Camper in knapp 30 Sekunden drei Meter Höhe. Im California Beach wird das Aufstelldach manuell bedient. Die Dachschale besteht aus Aluminium und nicht mehr – wie es bis zur vierten Generation der Fall war – aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Bei einem Eigengewicht von nur 30 Kilogramm garantiert das Hubdach eine Tragkraft von 50 Kilo, genug für das Surfbrett oder das Kanu. Und Home-sweet-Home-Schlafkomfort bietet ein Lattenrost für die obere Etage, sonst nicht üblich in dieser Klasse. 

Handmade im wahrsten Sinne des Wortes. Da passt jedes Teil.

5 generationen.

Der California der fünften Generation steht für genussvolle Fortbewegung mit höchstem Fahrkomfort. Dazu kann unter zwei 2,0-l-TSI- und vier 2,0-l-TDI-Motoren gewählt werden. Je nach Leistungsstufe können die Motoren mit einem 6-Gang- Schaltgetriebe, dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG oder auch dem Allradantrieb 4MOTION kombiniert werden. Zusätzlich wird der Fahrer von einer Vielzahl an Assistenzsystemen wie zum Beispiel einem Berganfahrassistenten unterstützt.

 

Und so macht man sich auf den Weg – und fährt der Sonne entgegen in die große Freiheit, zu den Klängen von „California Dreamin‘“ von The Mamas and the Papas aus den 60er-Jahren. Nicht gerade mit wehender Hippiemähne, aber doch mit diesem ganz speziellen Lebensgefühl im Herzen.

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